Biography
Die serbische Sopranistin vereint in ihrer lyrischen Sopranstimme klangliche Wärme, Leuchtkraft und stilistische Vielseitigkeit. Mit feinem musikalischem Gespür, einer natürlichen Bühnenpräsenz und großer stilistischer Sensibilität widmet sie sich einem breit gefächerten Repertoire aus Oper, Operette, Oratorium und Lied. Ihr künstlerisches Schaffen bewegt sich zwischen den Meisterwerken des klassischen Repertoires und zeitgenössischen Kompositionen und zeichnet sich durch eine differenzierte musikalische Gestaltung sowie eine enge Verbindung von Musik, Sprache und Ausdruck aus.
Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Ingrid Kaiserfeld, Prof. Julian Prégardien und Prof. Daniela Sindram. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie im Liedgesang durch Prof. Christian Gerhaher sowie im Rahmen einer Bel Canto Weiterbildung bei der italienischen Sopranistin Barbara Frittoli in Mailand.
Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Pamina (Die Zauberflöte), Belinda (Dido and Aeneas), Norina (Don Pasquale), Nella (Gianni Schicchi) sowie die Erste Dame (Die Zauberflöte). Darüber hinaus wirkte sie in zeitgenössischen Musiktheaterproduktionen der Münchener Biennale mit, darunter s p u r e n und liminal space.
Alisa ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs „Lav Mirski“ und ist Teilnehmerin des Concorso Internazionale di Canto Renata Tebaldi 2026. Im Sommer 2026 gibt sie ihr Italien-Debüt als Adina in Gaetano Donizettis L’elisir d’amore.

„Mit genau der richtigen Dosis an Gefühl singt sie gerade ‚Ach, ich fühl’s‘, die todtraurige Arie aus Mozarts Zauberflöte. Arbeitet die Vokale sauber aus, legt Schmerz und Sehnsucht in sanft gesungene Koloraturketten und hält mühelos Höhen, für die vermutlich selbst Maria Callas ihr Korsett hätte aufschneiden müssen.“
